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Weltkulturerbe der UNESCO

Kulturlandschaft Wachau (2000)

Kulturlandschaft Wachau

Quelle: http://www.austria-tourism.com


Dieser kurze Abschnitt der Donau - 36 km von insgesamt 2800 km - wird durch die vielfältige Landschaftsstruktur, die bedeutenden Kulturdenkmaler und kleinstädtischen Ensembles zu einer historischen Kulturlandschaft von besonderem Wert.

Natürliche Landschaften - wie etwa das gewundene Donautal, Auwälder, schroffe Felsformationen - und vom Menschen gestaltete Elemente - wie zum Beispiel die Weinbauterrassen, typische Ortschaften und Flurformen, Stifte, Burgen und Ruinen - ergänzen einander.

Besonders charakteristisch sind die Blickbeziehungen zwischen den Monumenten: Von Stift Melk über Schloss Schönbühel, die Ruinen Aggstein, Dürnstein und Hinterhaus erstreckt sich bis zum weithin sichtbaren Stift Göttweig eine Reihe von Bauwerken mit bemerkenswerter Aussicht. Einen intensiven Eindruck der Landschaft vermittelt auch eine Fahrt mit dem Schiff von Melk nach Krems.

Die im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommene Kulturlandschaft hebt sich mit ihrer Artenvielfalt an Flora und Fauna von anderen Donaulandschaften ab. Berühmt geworden ist die Wachau durch den Fund der "Venus von Willendorf", einer 11cm hohen Kalksteinfigur, welche als eines der ältesten Kunstwerke überhaupt gilt.



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