Kunst im Computer

Bereits Ende der Achtziger Jahre haben Medienspezialisten die neuen Kommunikationstechnologien für das Museum entdeckt. Mit verblüffenden Lösungen werden in manchen Museen die Grenzen unserer Wahrnehmung aufgebrochen und erweitert.

Galerie-Kommunikation Online

MoMa

MOMASo gut wie jede Galerie betreibt heutzutage eine Internet-Seite, auf der sie die Werke ihrer Künstler vorstellt. Als eine der ersten Einrichtungen ist das Metropolitan Museum of Modern Art (MoMa) einen Schritt weiter gegangen: Es bat seine virtuellen Besucher um ein Voting für aktuell präsentierte Werke. Inzwischen gibt es zahllose Internet-Portale auf denen online präsentierte Kunstwerke bewertet werden. Die virtuelle Variante des MoMa geht auch heute noch weit über die bloße Ausstellungsdokumentation hinaus.
http://www.moma.org/

Saatchi-Gallery

Die Londoner Saatchi-Gallery geht noch einen Schritt weiter. In ihrem Online-Projekt macht sie den Kunstliebhaber zum Kurator und hält sich dabei aus jeder Vorauswahl heraus.

So ist es jedem Künstler und Kunststudenten möglich, zwei Wochen lang ein Werk in digitalisierter Form (jpg-Datei) auf der Galerie-Homepage hoch zu laden. Im sogenannten Showdown laufen die eingestellten Bilder über einen Zeitraum von zwei Wochen und können mit einem Punktsystem von 1 – 10 bewertet werden. Dem Werk mit der höchsten Punktzahl winkt ein Preisgeld von tausend Pfund und ein Ausstellungsplatz in der Neuen Saatchi-Galerie.
http://www.saatchi-gallery.co.uk/showdown/

Tagestipps

Technik-Museum Speyer

Focke-Museum<br>Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Staatsgalerie Stuttgart

Staatl. Kunstsammlung

Museum Schloss Burgk