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Kunst im Computer

Bereits Ende der Achtziger Jahre haben Medienspezialisten die neuen Kommunikationstechnologien für das Museum entdeckt. Mit verblüffenden Lösungen werden in manchen Museen die Grenzen unserer Wahrnehmung aufgebrochen und erweitert.

Internet-Kunst

ZKM

ZKM Noch enger ist die Verknüpfung zwischen Internet und Kunst, wenn der Künstler mit der virtuellen Realität zu spielen beginnt. Dass zwischen Internet-Künstlern Netzwerke entstehen, wirkt dabei schon wie ein Selbstläufer.
Eine Geburtsstätte für Online-Projekte und deren Vernetzungen ist in Deutschland das ZKM , das Zentrum für Kunst und Medientechnologie.
Hier findet man die weltweit größte Online-Bibliothek von Internet-Projekten mit künstlerischem bzw. musealem Charakter.
http://on1.zkm.de

YouTube

Die Möglichkeiten des Internet werden zunehmend von kreativen Privatpersonen entdeckt. Eine der bedeutendsten Plattformen, auf der die Weltbevölkerung zum globalen Dorf zusammen schmilzt, ist bekanntlich You Tube, die weltweiten Seiten für Selbstdarsteller. Unter der Kategorie Film und Animation findet man neben vielen zeitgeistigen Späßen durchaus anspruchsvolle Bildschirmkunst. Qualität setzt sich hier vor allem als Publikumstauglichkeit durch, denn nur durch das Besucher-Voting können die Werke auf vorderste Plätze schießen.
www.youtube.com

Video-Art

Stärker nach künstlerischen Kriterien ausgewählt sind die Sammlungen auf Video-Art. Hier gibt es fast alles, was sich als Bildschirm-Performance darstellen lässt, und jeder, der sich mit Internet-Kunst bzw. digitalisierter Kunstpräsentation beschäftigt, kann seine Arbeit vorschlagen. Für ein Mindestniveau der Beiträge sorgt die Jury. Betrachter der Kunstwerke können außerdem Kritiken zu den einzelnen Werken schreiben.
www.videoart.net


Quintet-Net

Ein äußerst spannendes Online-Projekt ist das Quintet-Net. Man könnte es als echte Feinschmecker-Seite für Liebhaber innovativer Kunst bezeichnen. Hier vereint sich Video-Art und Internet-Kunst mit den Ansätzen von neuer bzw. elektronischer Musik. Die Ergebnisse sind oft irritierend wie etwa die „ Oper in zwei Medien“
www.quintet-net.org

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Cornelia Sollfrank. net.art generator: Programmierte Verführung Cornelia Sollfrank. net.art generator: Programmierte Verführung

Gebundene Ausgabe: 196 Seiten
Verlag: Verlag f. mod. Kunst, (2004)
ISBN: 3936711305


Wissen und Netzkunst (studies in european culture) Wissen und Netzkunst (studies in european culture)

Taschenbuch: 142 Seiten
Verlag: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften - VDG, (2005)
ISBN: 3897394847


Das Gütersloher Netzkunstbuch Das Gütersloher Netzkunstbuch

Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, (2005)
ISBN: 3937828079


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