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Ausstellung "Negativer Raum. Skulptur und Installation im 20./21. Jahrhundert" ab 06.04.2019 im ZKM | Karlsruhe (FOTO)

Karlsruhe (ots) -

Die Geschichte der westlichen Skulptur ist seit der Antike mit der Idee des Körpers verbunden. Von eben jenem Konzept geprägt, fußt die historische Skulptur auf den drei elementaren Kategorien Masse, Volumen und Schwerkraft - ob körperbezogen wie bei Auguste Rodin oder abstrahiert wie bei Richard Serra.

Die Leistung der KünstlerInnen des 20. Jahrhunderts besteht jedoch darin, Skulptur dezidiert vom Raum aus zu denken. Das Ergebnis sind keine Körperskulpturen, sondern Raumplastiken: Raumlinien und -konturen, Raumkonstruktionen und -illusionen, Freiräume, Um-, Hohl- und Zwischenräume, Spiegel-, Licht- und Schattenwelten, Datenräume, Installationen und immersive Environments. Die Skulptur des 20. Jahrhunderts ist schwebend statt schwer, luftig und licht, nicht voll, sondern leer, diaphan statt dicht, virtuell statt real, nicht dick, sondern schmal.

Mit 200 wegweisenden künstlerischen Positionen erzählt die Ausstellung "Negativer Raum" (06.04.-11.08.2019) die Entwicklungslinien der Raumskulptur im 20. und 21. Jahrhundert. Vertretene KünstlerInnen sind u.a. Refik Anadol, Hicham Berrada, Gego, Barbara Hepworth, Norbert Kricke, Henry Moore, Fujiko Nakaya, Lydia Okumura, Andy Warhol, Pae White uvm.

KuratorInnen der Ausstellung: Peter Weibel mit Anett Holzheid und Daria Mille



Pressekontakt: Regina Hock Pressereferentin

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe Kommunikation und Marketing Lorenzstr. 19, D-76135 Karlsruhe Tel +49-(0)721-8100-1821 regina.hock@zkm.de

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