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Novalis und König Salomon intoniert: die universellen Ewigkeiten der Menschen / Besucher erwartet ein außergewöhnliches Konzert mit einer Weltpremiere im Berliner Haus des Rundfunks

Berlin (ots) - Am 25. Mai 2019 passieren im Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks in Berlin gleich mehrere Dinge, die aufhorchen lassen. Es wird ein Konzert für Orchester und Gesang gegeben, sowohl mit Chor als auch renommierten internationalen Solisten. Das ist soweit nicht ungewöhnlich, dafür ist es das zweiteilige Programm umso mehr.

Höhepunkt im zweiten Teil des Konzertes ist sicherlich "Hymnen an die Nacht" - ein Stück das in Berlin seine Weltpremiere erlebt und ein Werk des Belgrader Komponisten Aleksandar Kostic ist. In dem Gedichtzyklus von Novalis verarbeitet der Autor den frühen Tod seiner Verlobten. "Hymnen an die Nacht" gilt als bedeutendste Lyrik der Frühromantik.

Die Einstimmung auf das fulminante Finale des Konzertabends übernimmt im ersten Teil "Das Lied der Lieder", das auf dem alttestamentarischen Text des Königs Salomon beruht und seit Jahrhunderten Teil der jüdischen und christlichen Theologie ist. "Es gibt eine feine Linie, an der sich 'Hymnen an die Nacht' und 'Das Lied der Lieder' begegnen. Zusammengenommen beschreiben sie die Suche nach Liebe und das Streben nach Ewigkeit", erläutert der Komponist. Kostic hat das Stück, das auch Hohelied Salomos genannt wird, in fünf alten Sprachen angelegt: Gesungen wird auf Hebräisch, Altgriechisch, Latein, Altslawisch und Altenglisch. 2010 feierte diese Interpretation Erstaufführung im Londoner Covent Garden, dessen Chamber Orchestra beim Konzert am 25. Mai zum Ensemble gehört.

Der Dirigent des Konzertabends, Scott Stroman, bringt für das Konzert nicht nur seinen Londoner Chor "Eclectic Voices" mit, sondern leitet auch die Solisten musikalisch. Den Saal mit ihren Stimmen verzaubern werden die Sopranistinnen Yuka Yanagihara und Nicole Tibbels sowie Heather Cairncross (Alt) - begleitet vom Antonis Anisegos am Klavier. Mit dem Konzert möchten die Künstlerinnen und Künstler den Besuchern nicht nur einen einzigartigen Hörgenuss bereiten. In Zeiten politischer Divergenz - allein der Brexit spielt hier deutlich hinein - soll das Konzert thematisch und mit der Musik als verbindendes Element zu den tiefen, gemeinsamen Wurzeln der Menschen führen. Eine universellere Sprache kann es hierfür nicht geben.

Für weitere Informationen die Website des Projektes:

www.blaue-blume.com



Pressekontakt: Marija Jaensch Blaue Blume Konzerte GmbH

T +49 157 729 530 33 E info@blaue-blume.com

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