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Debüt im Dritten: Start mit "Die beste aller Welten" (FOTO)

Baden-Baden (ots) -

SWR Nachwuchsreihe startet am 24.11 im SWR Fernsehen

Debüt im Dritten, die SWR Nachwuchsreihe für fiktionalen Film, startet in diesem Jahr am Samstag, dem 24. November, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Dann eröffnet Adrian Goiginger mit seinem ersten abendfüllenden Film "Die beste aller Welten" die diesjährige Staffel, mit der der SWR zur Auseinandersetzung mit dem filmischen Nachwuchs einlädt.

Auch in diesem, dem 34. Jahr, präsentiert die Reihe wieder fünf Langfilme, in denen es einiges zu entdecken gibt: das Salzburger Drogenmilieu von seiner liebevollsten Seite zum Beispiel. Einen zärtlich-heiteren Film über die Unfähigkeit zu trauern. Die wuchtige Geschichte vom Erwachsenwerden im Kältewinter des Jahres 1946. Eine Tragikomödie im Kloster. Und schließlich ein wilder Ausflug in die nahe Zukunft, wenn Einwanderer in Transitzonen in Schach gehalten werden. Allesamt die ersten oder zweiten Spielfilme von Filmemachern, die als Hochschulabsolventen oder Quereinsteiger ihre Karrieren als Regisseure und Autoren starten. Komplettiert wird die Staffel durch das Kurzfilmprogramm, das in diesem Jahr sechs Filme vorstellt.

"Die beste aller Welten" Adrian Goiginger erzählt in seinem ersten Langfilm die wahre Geschichte einer drogenabhängigen Mutter, der abenteuerlichen Welt ihres Sohnes und der großen Liebe zwischen den beiden. Verena Altenberger und Jeremy Miliker spielen die Hauptrollen in dem Film, für den der junge österreichische Filmemacher sein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg unterbrach und mit dem er inzwischen vom First Steps Award bis zu fünf österreichischen Filmpreisen jede Menge Auszeichnungen gewann. Produziert wurde der Film von Ritzlfilm und Lailaps Pictures in Koproduktion mit SWR und ORF. Ausstrahlung: Samstag, 24.11.2018, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

"Die Reste meines Lebens" Jens Wischnewskis heiter-melancholischer Film, geschrieben gemeinsam mit Julia C. Kaiser, ist aus der Perspektive des jungen Schimon erzählt, der seine Frau verliert und trotzdem am Glauben an die Güte des Schicksals festhalten will. Seine schnelle Bereitschaft, sich für eine neue Liebe zu öffnen, führt zu komisch-absurden Situationen. Und gleichzeitig wird immer wieder spürbar, dass auch die Trauer durchlebt werden will. Christoph Letkowski, Luise Heyer und Karoline Bär stehen im Mittelpunkt der Koroduktion von kurhaus production mit SWR und ARTE. Ausstrahlung: Samstag, 24.11.2018, 21:55 Uhr.

"Schneeblind" Im kältestarren Schwarzwald des ersten Nachkriegswinters spielt der Debütfilm von Arto Sebastian, geschrieben gemeinsam mit Silke Morgenroth. In der klaustrophobischen Situation eines eingeschneiten Bauernhofs geht der Blick ins Innere der Figuren. Was gilt noch, wenn alles zusammengebrochen ist, woraus soll der Neuanfang entstehen? Intensiv und bildmächtig stellt der Film sich diesen Fragen. Gespielt wird das Kammerspiel von Jonathan Berlin, Kai-Ivo Baulitz, Inka Friedrich, Martin Umbach und Amelie Herres, produziert haben kurhaus production mit der Filmakademie Baden-Württemberg, Woodwater Films und dem SWR. Ausstrahlung Sonntag, 25.11., 23:35 Uhr.

"Volt" In die historische Gegenrichtung geht Tarek Ehlail mit seinem Film "Volt". Der Near-Future-Thriller, der von Transitzonen im deutsch-französischen Grenzgebiet erzählt und seine Titelfigur in einen Kampf mit Schuld und Gewissen stürzt, ist angesichts politischer Entwicklungen gar nicht mehr so weit weg von der Realität. Benno Fürmann spielt Volt, zu der Polizeieinheit, die die Bevölkerung abschotten soll, gehören außerdem Sascha Alexander Gersak, Kida Khodr Ramadan, Stipe Erceg und André M. Hennicke. "Volt" ist eine Koproduktion der augenschein Filmproduktion mit Les Films D'Antoine, SR, ARTE und dem SWR. Ausstrahlung Mittwoch, 28.11., 23:30 Uhr im SWR Fernsehen.

"Schwester Weiß" Der zweite Film von Dennis Todorovi spielt Fragen nach Glauben, Trauer, Barmherzigkeit an der Situation zweier Schwestern durch. Die eine strenggläubige Ordensfrau, die andere nach einem Unfall, bei dem sie Mann und Kind verlor, wegen einer Amnesie in seliger Erinnerungslosigkeit. Ein Zustand mit komischem Potential, der aber für die Nonne nicht zu akzeptieren ist. Sie will die Trauer der Schwester geradezu herbeizwingen - und muss doch erst mal sich selbst in Frage stellen. In den Hauptrollen spielen Zeljka Preksavec und Lisa Martinek, es produzierte die Segler & Borowski Filmproduktion in Koproduktion mit SWR und ARTE. Ausstrahlung: Donnerstag, 29.11.2018, 22:00 Uhr im SWR Fernsehen.

Kurzfilme

Abwechslungsreichtum zeichnet auch das Kurzfilmprogramm aus, in dem die Filme "Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler" von Belo Schwarz (Buch) und Paul Philipp (Regie), "Der große Tag" von Janosch Kosack (Buch) und Willi Kubica (Regie), "Der Treue größter Akt" von Adrian Goiginger, "Freibadsinfonie" von Raphaela te Pass (Buch) und Sinja Köhler (Buch und Regie), "Rau" von Marlène Poste (Buch) und Leonard Accorsi (Buch und REgie) sowie "Ausweg" von Peter Evers gezeigt werden. Ausstrahlung: Mittwoch, 5.12.2018, ab 23:30 Uhr im SWR Fernsehen.

Fotos über www.ARD-foto.de.

Akkreditierte Journalisten können die Filme sichten unter www.presseportal.swr.de.

Infos und weiterführende Links auch unter http://x.swr.de/s/debuetdiebesteallerwelten

Pressekontakt: Annette Gilcher, Tel. 07221 929 24016, annette.gilcher@SWR.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell


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