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Animiertes Museum

Bereits Ende der Achtziger Jahre haben Medienspezialisten die neuen Kommunikationstechnologien für das Museum entdeckt. Mit verblüffenden Lösungen werden in manchen Museen die Grenzen unserer Wahrnehmung aufgebrochen und erweitert.



Museum online

Die Wechselwirkung zwischen Museen und dem Internet sind vielfältig, sei es als Präsentationsfläche, Interaktionsraum oder gar als neue Museumsform an sich.
Hier ein paar Beispiele:

Museen-Mediathek

Mozart Einige Museen Deutschlands haben internetfähige Filme erstellt, die einen unterhaltsamen Einblick in ihre Häuser vermitteln. In der Mediathek von „webmuseen“ sind solche „Trailer“ versammelt. Hier erfährt man von großen Häusern wie dem Germanischen Nationalmuseum ebenso wie von kleinen musealen Schmuckstücken, etwa einer Bernsteinsammlung im Ostseebad Sellin. In jedem Fall wecken die kurzen Filme neue Lust auf altehrwürdige Museen. Ein paar innovative Ausstellungskonzepte sind aber auch dabei.
http://webmuseen.de/mediathek.html

Multimedia-Station des DHM

Das Historische Museum Berlin hat eine „Multimedia-Station“ ins Internet gestellt, die mit Video-Produktionen auf die Ständige Ausstellung im Museum neugierig macht. Hier kann man virtuell in einem Reiseskizzenbuch aus dem Jahr 1845 blättern, oder Zeitzeugen zuhören, die an ihrem Wohnzimmertisch von ihren Erlebnissen im zweiten Weltkrieg berichten.
www.dhm.de/mm/mume.htm



Museum Digital

Auf den Seiten von Museum Digital können deutsche Museen ausgewählte Objekte präsentieren. Der User erhält so die Möglichkeit, auf einer ganzen Liste von Museen gezielt nach bestimmten Objektgruppen zu suchen. Die Museumspräsentationen sind jedoch für die einzelnen Bundesländer zusammen gefasst, vermutlich, um einen gewissen Überblick zu wahren. Da die Beteiligung an Museum Digital eine freiwillige Sache ist, kann man natürlich keine Vollständigkeit erwarten. Dennoch das Surfen zwischen den unterschiedlichsten Museen wird durch Museum Digital enorm erleichtert.
museum-digital.de

Museen, die twittern

Sollte es sich tatsächlich lohnen, dass Museumsmitarbeiter auf Twitter alles verkünden, was bei ihnen aktuell gerade läuft? Bzw. auf ihrer Twitterseite jedes Gästefeedback zeitgleich veröffentlichen? Immer mehr erstreckt sich das Online-Marketing der Museen auf die Nutzung der Social-networks und die Strategie scheint erfolgreich zu sein. Auf der Seite „Visitatio.de“ wird monatlich ein Twitterranking der Museen veröffentlicht. Immerhin findet man auf diesen vorderen Plätzen so ehrwürdige Traditionshäuser wie das Städelmuseum in Frankfurt. Die Besucher aus aller Welt haben so eine einfache Möglichkeit ihre Eindrücke in gewohnter Weise in ihrer Community zu teilen und gleichzeitig auf das Museum zu verweisen. Ein Modell, das große wie kleine Häuser ausprobieren. Schauen Sie hier, welche Museen sich am täglichen „Internetschwatzen“ erfolgreich beteiligen:
www.visitatio.de/Twitter
Über die Vorteile der Social-Medien für die Museumskommunikation kann man sich außerdem in einem Interview mit einer Vertreterin des Städelmuseums informieren.
http://blog.culture-to-go.com

Museumspädagogik mit vielen Seiten

Das Wort Museumspädagogik klingt für heutige Sprachgewohnheiten nicht gerade verlockend. Besser ist da schon der Slogan „Museum bildet“, den Museumspädagogen aus ganz Deutschland gefunden haben, um bundesweit zu dokumentieren, wie spannend Museum sein kann. Mit Projekten wie „Fahndung im Museum“ oder „Kleiden wie in der Antike“, geht das Angebot weit über die klassische Museumsführung hinaus und die Museen beweisen, dass der Begriff „Erlebniskultur“ längst bei ihnen angekommen ist. Da man von den einzelnen Projekten auch direkt zu den aktuellen Angeboten der Museen surfen kann, eignet sich das Portal hervorragend um erlebnisreiche Museumstage für den nächsten Ausflug oder Urlaub zu planen.
www.museumbildet.de

mai-Tagung

Die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten, die sich für die Museen aus dem Internet ergeben, entwickeln sich von Jahr zu Jahr weiter. Deshalb findet seit Beginn des neuen Jahrtausends die jährliche Tagung „museum and internet“ statt, auf der sich Museumsvertreter und Internet-Spezialisten zum Austausch treffen. Logisch, dass auch die Internetpräsenz dieser Tagung vorbildlich ist. Auf der Homepage kann man Vorträge und Erfahrungsberichte aus allen Tagungen nachlesen. www.mai-tagung.de

Buchtipps von Amazon:

Architektur wie sie im Buche steht: Fiktive Bauten und Städte in der Literatur Architektur wie sie im Buche steht: Fiktive Bauten und Städte in der Literatur

Gebundene Ausgabe: 568 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg, (2006)
ISBN: 9783702505509


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Verlag: A:Xperience, (2013)
ISBN: 3902491302


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ISBN: 3763331875


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