Auszeichnungsbanner 2012

Animiertes Museum

Bereits Ende der Achtziger Jahre haben Medienspezialisten die neuen Kommunikationstechnologien für das Museum entdeckt. Mit verblüffenden Lösungen werden in manchen Museen die Grenzen unserer Wahrnehmung aufgebrochen und erweitert.



Zeitreise und Magie

ARTCOM

Internetkunst Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine Gemäldegalerie und während Sie ein Bild aus dem 19. Jahrhundert betrachten, beginnt sich das Kunstwerk vor Ihren Augen zu verformen. Je genauer Sie hinschauen, umso wildere Veränderungen gehen auf der Leinwand vonstatten. Sie meinen, das gäbe es nur im Phantasy-Film? Keineswegs. Dieses Erlebnis hätten Sie bereits 1992 in einem deutschen Museum haben können. Der „Zerseher“ war eine der ersten Computer-Installationen der Berliner Firma Art+Com. Seither bringen Art+Com-Projekte Jahr für Jahr frischen Schwung in die deutsche Museumslandschaft. 2007 machte die Firma u.a. mit dem Jurascop von sich Reden. Bei der Betrachtung der berühmten Saurier-Skelette im Berliner Naturkundemuseum werden durch ein Spezial-Objektiv die „alten Knochen“ zum Leben im vergangenen Zeitalter erweckt. Wer sich für Außerirdisches interessiert, konnte im Londoner Science-Museum „The Science of Aliens“ erleben. Zum Glück für alle, die den Ausstellungstermin verpasst haben, werden die besten Projekte von Art+Com dauerhaft auf der Homepage präsentiert.
www.artcom.de

Fraunhofer Institut - Digitale Beethoven-Museum

Eine weitere Einrichtung, die sich mit der Anwendung moderner Technologien im kulturellen Bereich beschäftigt, ist das Fraunhofer Institut. Zu seinen herausragenden Projekten im Museumsbereich gehört das Digitale Beethoven-Museum in Bonn. Auf der Bühne für Musikvisualisierung werden ganze Werke von Beethoven in einer virtuellen Umgebung inszeniert.

Die Internet-Seite des Museums bietet ihren Besuchern übrigens elektronische Beethoven-Postkarten in der Einheit von Sehen, Lesen und Hören an.
www.beethoven-haus-bonn.de
www.fraunhofer.de





Stuttgarter Museum

Einige Museen nutzen auch ihre Homepage, um den Besucher mit interaktiven Programmen zu überraschen. So begrüßt etwa das Stuttgarter Museum für Moderne Kunst seine Internet-Besucher mit einer Bildanimation, die man erst einmal durchspielen muss, um zum informativen Inhalt der Seite zu kommen. So wird man schon beim Online-Besuch darauf eingestellt, sich etwas Zeit für die Moderne Kunst zu nehmen.
www.museum-stuttgart.de

Klingende Museum

Ein herrliches Beispiel, wie man Kinder mit einer Bildschirmanimation für die Inhalte eines Museums begeistern kann, hat das Klingende Museum von Hamburg entwickelt. Das ungewöhnliche Musikmuseum vermittelt Hörerlebnisse von der Basis an. Kinder lernen mit der Fledermaus „Flausi“, welchen Spaß es machen kann, „die Ohren aufzusperren“.
http://klingendes-museum.de

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