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Animiertes Museum
Bereits Ende der Achtziger Jahre haben Medienspezialisten
die neuen Kommunikationstechnologien für das
Museum entdeckt. Mit verblüffenden Lösungen
werden in manchen Museen die Grenzen unserer Wahrnehmung
aufgebrochen und erweitert.
Zeitreise und MagieARTCOM
Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine
Gemäldegalerie und während Sie
ein Bild aus dem 19. Jahrhundert betrachten,
beginnt sich das Kunstwerk vor Ihren Augen zu
verformen. Je genauer Sie hinschauen, umso
wildere Veränderungen gehen auf der
Leinwand vonstatten. Sie meinen, das gäbe
es nur im Phantasy-Film? Keineswegs.
Dieses Erlebnis hätten Sie bereits 1992
in einem deutschen Museum haben können.
Der „Zerseher“ war eine der
ersten Computer-Installationen der Berliner
Firma Art+Com. Seither bringen Art+Com-Projekte
Jahr für Jahr frischen Schwung in die
deutsche Museumslandschaft. 2007 machte die
Firma u.a. mit dem Jurascop
von sich Reden. Bei der Betrachtung der berühmten
Saurier-Skelette im Berliner Naturkundemuseum werden
durch ein Spezial-Objektiv die „alten Knochen“ zum Leben
im vergangenen Zeitalter erweckt. Wer sich für
Außerirdisches interessiert, konnte im Londoner
Science-Museum „The Science of Aliens“
erleben. Zum Glück für alle,
die den Ausstellungstermin verpasst haben, werden
die besten Projekte von Art+Com dauerhaft auf der
Homepage präsentiert.
www.artcom.de Fraunhofer Institut - Digitale Beethoven-MuseumEine weitere Einrichtung, die sich mit der Anwendung moderner Technologien im kulturellen Bereich beschäftigt, ist das Fraunhofer Institut. Zu seinen herausragenden Projekten im Museumsbereich gehört das Digitale Beethoven-Museum in Bonn. Auf der Bühne für Musikvisualisierung werden ganze Werke von Beethoven in einer virtuellen Umgebung inszeniert.
Die Internet-Seite des Museums bietet
ihren Besuchern übrigens elektronische
Beethoven-Postkarten in der Einheit von Sehen,
Lesen und Hören an.
Stuttgarter MuseumEinige Museen nutzen auch ihre Homepage, um den Besucher mit interaktiven Programmen zu überraschen. So begrüßt etwa das Stuttgarter Museum für Moderne Kunst seine Internet-Besucher mit einer Bildanimation, die man erst einmal durchspielen muss, um zum informativen Inhalt der Seite zu kommen. So wird man schon beim Online-Besuch darauf eingestellt, sich etwas Zeit für die Moderne Kunst zu nehmen.www.museum-stuttgart.de Klingende MuseumEin herrliches Beispiel, wie man Kinder mit einer Bildschirmanimation für die Inhalte eines Museums begeistern kann, hat das Klingende Museum von Hamburg entwickelt. Das ungewöhnliche Musikmuseum vermittelt Hörerlebnisse von der Basis an. Kinder lernen mit der Fledermaus „Flausi“, welchen Spaß es machen kann, „die Ohren aufzusperren“.http://klingendes-museum.de Buchtipps von Amazon:
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Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine
Gemäldegalerie und während Sie
ein Bild aus dem 19. Jahrhundert betrachten,
beginnt sich das Kunstwerk vor Ihren Augen zu
verformen. Je genauer Sie hinschauen, umso
wildere Veränderungen gehen auf der
Leinwand vonstatten. Sie meinen, das gäbe
es nur im Phantasy-Film? Keineswegs.
Dieses Erlebnis hätten Sie bereits 1992
in einem deutschen Museum haben können.
Der „Zerseher“ war eine der
ersten Computer-Installationen der Berliner
Firma Art+Com. Seither bringen Art+Com-Projekte
Jahr für Jahr frischen Schwung in die
deutsche Museumslandschaft. 2007 machte die
Firma u.a. mit dem Jurascop
von sich Reden. Bei der Betrachtung der berühmten
Saurier-Skelette im Berliner Naturkundemuseum werden
durch ein Spezial-Objektiv die „alten Knochen“ zum Leben
im vergangenen Zeitalter erweckt. Wer sich für
Außerirdisches interessiert, konnte im Londoner
Science-Museum „The Science of Aliens“
erleben. Zum Glück für alle,
die den Ausstellungstermin verpasst haben, werden
die besten Projekte von Art+Com dauerhaft auf der
Homepage präsentiert.






